Würfe

Wir züchten seit 2002 Golden Retriever Welpen, unter den strengen Auflagen des DRC / VDH.

Wir wohnen bei Heilbronn, in Leingarten.

….of Cuddly-Toy Robbers.

Das ist der Name unseres Zwingers. Im Juni 2003 hatten wir unseren ersten Wurf mit der Bonny.

Es war sehr anstrengend, Hat uns aber doch sehr viel Freude bereitet. Unsere Welpen sind 8 Wochen bei uns und werden im Haus großgezogen. Also mitten in der Familie. Sie erleben viele alltägliche Dinge von klein auf, die ihnen später nützlich sein werden. Natürlich werden sie auch erforschen dürfen, was die Natur so zu bieten hat.

 

Alle zukünftigen Hunde-Besitzer dürfen die Welpen vier Wochen nach der Geburt besuchen. Die ersten vier Wochen soll die Mutterhündin viel Ruhe haben, denn sie bringt mit dem Säubern und Säugen der Welpen Tag und Nacht eine enorme Leistung. Sie will auch ihre Welpen beschützen und braucht keine Beunruhigung.
Nach Abgabe werden sie mit Rat und Tat von uns unterstützt.
Selbstverständlich gehören Buchtipps, Welpentreffen und auch Trimmkurse dazu.
Auch sind wir bei der Auswahl des für sie passenden Welpen behilflich.

 

Bevor man sich zu einem Kauf entscheidet, sollte man das eine oder andere bedenken:
Ein Golden sieht nicht nur hübsch und sehr lieb aus, Er sind es auch noch. Vorausgesetzt, man hat auch Spaß und Zeit einen Golden zu erziehen. Der Golden wurde für die Jagd gezüchtet, an erster Stelle steht für ihn das Apportieren.
Das er auch sehr gerne macht. Ein Golden ist kein Prestige Objekt. Er ist kein Ausstellungsstück, den man mit stolz geschwellter Brust nur herum zeigt. Er fühlt sich zwar kurzweilig auf der Couch wohl, zeigt sein gutes Benehmen dem Besuch, aber er möchte doch beschäftigt werden.
Mit Dummy Arbeit? Walken? Joggen? Fahrrad Fahren? Agility?
Oder doch im jagdlichen Bereich?
Dies tut nicht nur dem Golden gut, sondern seiner Familie auch. Der Züchter kann da gerne weiterhelfen. Ein Golden kann sich ohne Ende freuen, wenn ein Familienmitglied heimkommt; oder Besuch ansteht.  Die Freude auf überraschenden Besuch ist noch viel größer. Da kann ein Golden so richtig „abheben“. Da fliegen die Fetzen, bzw. das Fell. Die gleiche Freude hat er auch wenn er einen Bach oder eine schlammige Pfütze entdeckt.
Da kann er hinterher nicht mehr so goldig aussehen. Denn eine schlammige Pfütze wird erst mit der ganzen Körperlange abgemessen. Der Bach wird erst mal auf den schlammigen Untergrund untersucht. Dies ist nur ein kleiner Einblick in ein Golden Retriever Leben.

 

Hier sind nun ein paar Auszüge aus dem unseren Erlebten. Erfahrungen die wir gesammelt haben von 7 Golden Retriever Mädels:
Schuhe, Spielsachen und Kleidungstücke die einfach „nur“ auf dem Boden liegen gehören immer dem Hund, oder? Sie werden an den unmöglichsten Orten „abgelegt“. Meistens findet man sie im Garten unter einem Berg Dreck. Auch läuft es sich viel leichter unter einem Wäscheständer hin durch. Von der noch nassen Wäsche mal abgesehen. Eine Wäschespinne ist einfach ideal für einen Golden. Es gibt einfach zu viele Belohnungen die Wäsche von dieser Wäschespinne zu holen. Socken, Unterwäsche, etc…..
Man möchte doch im Urlaub eine Stadt erkunden und vergisst dabei die Martinshörner des Krankenwagens. Wenn es geht auch noch an einem Busbahnhof auf dem gerade 8 Busse stehen. Na ja das Wolfsgeheul, das auch ein Golden heraus bringt ist nicht von schlechten Eltern. Eines haben wir gelernt : Belgisch und Polnisch zu erlernen ist nie das verkehrte. Damit man den verdutzten Touristen eine Erklärung in ihrer Landessprache abgeben kann.
Ein Golden liebt Zeitungen. Besonders in winzig kleinen Schnipseln.
Auch ein Teppich kann man aufbuddeln. Hat irgendwie nicht in den Hundehaushalt gepasst. Dann verlegt man einen neuen Bodenbelag an Weihnachten .
Der Besuch eines Reisebüros kann auch so aufregend sein. Dass es passieren kann, der Golden „verliert“ seinen ganzen Mageninhalt vor den Füßen der Belegschaft.
Auch ein Besuch in einem Wildpark ist doch sehr aufregend. Vor dem Besuch einmal duschen gehen, da die Schafe auf der Weide doch so gut riechende Ausscheidungen hinter lassen haben. Das ein Golden doch in diesem Haufen baden gehen musste.
Glücklich im Wildpark angekommen, wird der Luchs der sich langsam an den Golden heran geschlichen hat mit einem lauten Geschrei „begrüßt“. So dass die gesamten Tierpfleger zusammen kamen und nach dem Befinden des Hundes gefragt haben.
Der Garten wurde auch schon Retriever gerecht umgestaltet. Ein guter Tipp : Niemals im Dunkeln durch den Garten laufen. Diese Buddel-Löcher können Riesenausmaße annehmen. Wir Menschen brauchen einen Spaten um Tomaten einzupflanzen. Der Golden schaut unserem Anstrengen zu, dreht sich um, und schafft das in der Hälfte der Zeit. Auch passt vom Volumen her ein mittlerer Baum hinein. Blumen liebt besonders der Golden-Welpe. Wenn man ihn walten lässt, hat man schöne, grüne Stummel. Auch vor Rosen macht mancher nicht halt. Sie trotzen den Dornen. Am Besten macht man einen Zaun um die vielleicht blühende Pracht.

Aber :

Man kann und will nicht auf sie verzichten. Es gibt nichts Schöneres einen Golden zu besitzen. Auch wenn solche kleine Geschichtchen passieren, hinterher kann man nur darüber lachen.

Denn diese Gebrauchsgegenstände sind ersetzbar!

Die Erinnerungen an das glückliche 4 beinige Familienmitglied sind es nicht.